22
Aug
2011

News

PSR Nitros Rückblick

Hier ist ein Nachbericht des Peter Schöfer Racing Teams. Wir erinnern uns, zu Beginn der Saison haben sie angekündigt nur Tierp und Hockenheim zu fahren. So kommt das auch. Die aktive Saison ist nun beendet. Wie lief Hockenheim: Lest selbst… und freuen wir uns auf 2012 wnn die Bayuvaren wieder full Time in die TM Dragster EM eingreifen.

„Nach den beiden schweren Motorschäden in Tierp erhielten wir erst eine Woche vor Hockenheim unsere überarbeiteten bzw. neuen Teile aus den USA zurück. Mit diesen Teilen wurde der Motor komplettiert, die Werkstatt quasi in den LKW gezwängt und mit neuer Motivation sind wir dann am Mittwochmorgen nach Hockenheim aufgebrochen. Der Donnerstag konnte dann zur allgemeinen Vorbereitung auf das Renngeschehen, vielen Smalltalks und dem Austausch von Neuigkeiten im Fahrerlager genutzt werden.

PSRPSR

Am Freitagmorgen dann der erste warm-up…wow…der Blowermotor klingt doch immer wieder beeindruckend. Ohne Probleme alles für den ersten Qualilauf vorbereitet und dann ungeduldig auf den Aufruf gewartet. Der erste Lauf sollte erstmal ein Sicherheitslauf werden,  nach zwei so schweren Schäden hatten wir immer noch im Hinterkopf: „Haben wir jetzt wirklich die Fehler gefunden oder doch evtl. etwas übersehen, falsch interpretiert oder vergessen und geht jetzt alles gut oder gibt’s ein „Deja Vu“ ???

Doch kaum steht man im Line-up und trifft die letzten Vorbereitungen, sind alle Zweifel plötzlich verschwunden und man wünscht sich einfach nur einen schnellen Lauf und Pat viel Glück und Spaß, wohl wissend dass mit diesem Setup erstmal „getestet“ wird.

Endlich sind wir dran (der erste Lauf ist gegen Paul Ingar Udtian), Motor gestartet, Grinsen im Gesicht, klasse Burnout, eingestaged, beide fahren los, einen Bruchteil später das allzu bekannte „Bang“ der Burstplates. Pat voll am Gas, Glück gehabt, gleichzeitig Freude - es war nicht unser Motor - und Bedauern für Paul Ingar und Crew (viel Arbeit und recht teuer so ein „Bang“) und dann etwas entspannter den „Restlauf“ angeschaut (ja, erstaunlich was einem in 5.4 Sek. so alles bewegen und durch den Kopf gehen kann, Zeit ist eben relativ- ed). Freude auf ganzer Linie, Pat ist zwar ziemlich in die Mitte der Strecke geraten, aber die Zeit (5.56 Sek. ) war schon mal nicht sooo schlecht, ließ auf mehr hoffen. Wir also voller Freude nach hinten gefahren um den Fahrer samt Dragster zurück ins Fahrerlager zu holen. Die erste Kontrolle fiel sehr gut aus, erstmal keine Beschädigungen zu erkennen. Zurück im Fahrerlager dann das komplette Programm: alles auseinander, kontrollieren, wieder zusammen bauen, erneuter warm-up und das allseits nicht so beliebte Warten auf den Aufruf…zäh wie Sirup im Januar so was, aber Süßigkeiten und Brote verkürzen die Wartezeit und vergrößern den Bauch.

PSRPSR

Dann endlich geht’s wieder los, der zweite Lauf war ein Byerun mit 5.48 sec. Klasse, geht doch! Von Lauf zu Lauf schneller werden ist das Ziel.

Samstag früh aufstehen, kaum aufgestanden hört man schon den Regen, suuuuper, da hätte man echt länger schlafen können. Nach endlos scheinender Verzögerung ging es dann endlich los zum 3. Qualilauf, diesmal gegen Timo Habermann. Ergebnis für uns: 5.45 Sek. hmmm… wir hatten uns mehr von diesem Lauf versprochen, komisch. Zurück in den Pits schnell anfangen mit zerlegen, die Ansage noch im Line-up war nämlich: bis zur nächsten Runde aufgrund der Verzögerungen gibt’s max. 1.5 Stunden Cooldown Zeit. Also Ventildeckel runter und da gab es dann gleich das ein oder andere lange Gesicht, ein Ventil war abgerissen.

PSRPSR

Kurze Diskussion und dann wurde gemeinsam beschlossen, bei der kurzen Cooldown Zeit lassen wir den 4. Qualilauf sausen und bereiten alles sorgfältig für die Eliminations am Sonntag vor. Da wir auf Platz 4 liegen, ist es zu 99% sicher, dass wir qualifiziert sind, also wieder mal alles, bis auf den nackten Motorblock auseinander genommen.

Der Schadenbericht sagt: Ventil abgerissen, steckt quer im Kopf, klasse dieser kam gerade aus den USA zurück. Kolben beschädigt aber nicht durchgeschlagen und Stößelstange platt gemeißelt. Erleichterung (nicht allzu viel kaputt gegangen, Glück gehabt) und Ärger (schon wieder teure Reparaturen in USA) gleichzeitig. Wieder alles komplettiert und für Sonntag vorbereitet. Wir sind auch nach dem 4.Qualilauf, der ohne uns stattgefunden hat, auf Platz 4 geblieben.Sonntagmorgen warm-up und wieder warten auf die erste Runde der Eliminations.

PSRPSR

Der Lauf  wird gegen Paul Ingar sein, wir haben Lanechoise durch die bessere Qualifizierung. Den Lauf gewinnen wir mit 5.41 sec. (Paul Ingar 5.56 sec). Dadurch sind wir eine Runde weiter. Wieder alles vorbereiten für den nächsten Lauf….doch dann…Regen…diesmal richtig heftig. Da sinkt dann schon mal die Motivation gegen null und wir sind alle davon überzeugt, dass das Rennen abgesagt wird (ja, das waren wir alle!!! - Ed), aber nachdem es aufhörte zu regnen wurde zu unserem Erstaunen und unserer Freude das Rennen fortgesetzt. Das Problem ist nur,  in welchem Zustand befindet sich die Strecke jetzt? Wir versuchen auf jeden Fall auch diesen Lauf für uns zu entscheiden. Allerdings ist das eine harte Nuss, denn es gilt Dave Wilson mit seinem A-Fueler zu schlagen. Er war das ganze Wochenende schon sehr schnell unterwegs, aber bekanntlich ist ein Rennen erst dann entschieden, wenn die Scoreboards den Sieg anzeigen bzw. das winning- light leuchtet. Also frohen Mutes an den Start, beide eingestaged…ABFAHRT…sah sehr gut aus für uns, bis kurz vor dem Ziel, aber der A-Fueler legt noch gewaltig zu. Theorie und Praxis liegen manchmal doch ein wenig auseinander. Dave gewinnt mit 5.38 sec gegen unsere 5.42 sec. Schade, wir sind langsamer geworden als im vorherigen Lauf. Also sind wir raus aus diesem Rennen und das wars auch für dieses Jahr. Aufgrund des Regens zwischendurch konnten die Finalläufe aus Zeitgründen leider nicht mehr ausgetragen werden.

PSRPSR

An den Finals in Santa Pod / England werden wir nicht mehr teilnehmen.

Für Dave ist es dann das letzte Rennen seiner Karriere, er hört auf zu fahren.

Und wir werden nächstes Jahr wieder voll dabei sein…so ist jedenfalls der derzeitige Plan.

Text Team Schöfer, Bilder Christl Sulz


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