15
Jul
2010

Werner Habermann Racing

Team Habermann Main Event und Alastaro Review

Werner Habermann Racing schockt die Konkurrenz!

2009 war bereits ein sehr gutes Jahr für das Team Werner Habermann Racing. Timo wurde Europameister und Dennis war mit konstanten Zeiten auch gut unterwegs. Gute Aussichten also für die Saison 2010.

Wie berichtet lief der erste Test beim Easter Thunderball schon zufrieden stellend. Zwar hatte Timo noch einige Probleme in der Motorenabstimmung, dafür konnte Dennis den ersten großen Sieg feiern. Was dann aber bei den ersten beiden Meisterschaftsläufen folgen sollte, damit hatte sicher niemand gerechnet. Am wenigsten wohl das Team Werner Habermann Racing selbst.

Der große Vorteil des Teams diese Saison ist, dass beide Autos mit der gleichen Technik ausgestattet sind, d.h. identische Motoren fahren. Dadurch können die gewonnen Daten aus jedem Rennlauf für beide Fahrzeuge verwertet werden. Beim ersten Lauf im britischen Santa Pod gab es allerdings am ersten Qualifikationstag keine Gelegenheit daraus Profit zu schlagen, denn wie so oft machte der Regen einen Strich durch die Rechnung

Mit einem Tag Verspätung ging die 2010er Saison also los. Und beiden Habermann Brüder zeigten schon im ersten Lauf, dass sie über Winter nicht eingerostet waren. Dennis brauchte nur 0,0267 Sekunden um auf die Ampel zu reagieren. 5,5960 Sekunden später war er bereits im Ziel und auf Platz 5. Auch Timo war in 0,0928 Sekunden von der Ampel weg und seine Zeit von 5,4393 gut für Platz 3. Im zweiten Qualifikationslauf konnten sich die Brüder nicht verbessern und so ging es dann in den Renntag.

In Runde 1 traf Timo auf den Briten Dave Wilson den er mit 5,3266 Sekunden besiegte. Wieder war Timo extrem schnell an der Ampel. Dennis schickte den deutschen Kollegen Peter Schöfer mit einer 5,4724 auf die Heimreise. Dabei war Peter sogar im eigentlichen Lauf schneller. Allerdings hatte auch Dennis einmal mehr perfekt reagiert und war mit seiner Reaktionszeit von 0,0486 an der Ampel schon so weit voraus, dass Peter den Vorsprung trotz der schnelleren Laufzeit bis ins Ziel nicht mehr aufholen konnte. Mit 0,0058 Sekunden Vorsprung setzte sich Dennis durch.

In der zweiten Runde traf Timo auf den bisher schnellsten des Wochenendes Fred Hanssen aus Norwegen. 5,3316 Sekunden und wieder eine unglaubliche Reaktionszeit von 0,0285 reichten um auch Hanssen zu besiegen. Auch Dennis setzte nach und bewies, dass seine lange Erfahrung in Junior Dragster sich auszahlt. 0,0001 Sekunden nachdem das grüne Licht aufleuchtete war Dennis unterwegs und seine Laufzeit von 5,4652 reicht auch aus um den Briten Derek Flynn hinter sich zu lassen.

Es kam also schon beim ersten Rennen zu dem Traumfinale, dass sich das Team Werner Habermann Racing für irgendein Rennen der Saison gewünscht hatte. Timo gegen Dennis, beide Autos im Finale. Tatsächlich schaffte es Dennis Timo mit dessen eigenen Waffen zu schlagen. An der Ampel war Dennis vorne und der Vorsprung reichte ihm bis ins Ziel. Auch wenn Timo mit 5,3760 Sekunden schneller war als Dennis’ 5,4809. Was für ein Auftakt in die Saison!

Das zweite Rennen fand in Alastaro in Finnland satt. Leider liegen aus Finnland nicht alle Daten wie Reaktionszeiten etc. vor. Nach der ersten Runde in der Qualifikation lag Timo mit 5,385 Sekunden fast eine Zehntel Sekunde vor dem Zweitplatzierten ganz vorne. Dennis schaffte es mit einer 5,688 auf Platz 5. Die zweite Qualifikation lies Timo aus und Dennis konnte seine Zeit zwar auf 5,571 verbessern, rutschte im sehr starken Feld aber trotzdem auf Platz 7. Nach der dritten Qualifikation konnte der Brite Dave Wilson ganz knapp die Spitze des Feldes erobern und lag  3/1000tel Sekunden vor Timo. Im vierten Durchgang schaffte Dennis noch eine 5,562 aber wie schon zuvor verlor er einen Platz und beendet die Qualifikation auf dem achten Platz. Timo musste zwar seinen Motor abstellen, blieb aber auf Platz 2.

Am Sonntag dann die erste dicke Überraschung in Runde 1. Dennis schlug den Top Qualifikanten Dave Wilson. Wie? Klar, durch eine viel bessere Reaktionszeit. 0,065 Sekunden um genau zu sein. Timo siegte deutlich gegen Krister Johansson aus Schweden. Im Halbfinale konnte Dennis’ Gegner Derek Flynn nicht antreten, Dennis also im Finale. Im zweiten Halbfinale traf Timo auf Peter Schöfer. Ein dramatisches Rennen, denn beide Kontrahenten waren gleich schnell an der Ampel und bei der 60ft Marke. Nach 100 Metern verlor Peter Schöfer Vortrieb, allerdings hatte Timo noch viel größere Probleme. Eine Explosion erschütterte die Strecke, Timo kam zwar zuerst ins Ziel, wurde aber bereits von der Sicherheitsmannschaft verfolgt. Timo brachte den Wagen sicher zum stehen und bleib unverletzt. Für seine Crew bedeutete das aber viel Arbeit um den Wagen für das zweite Bruderduell im zweiten Finale des Jahres fertig zu bekommen. Im Finale wollte Dennis dann etwas zu viel, oder war es doch die Nervosität gegen den eigenen Bruder, den größten Gegner anzutreten? Dennis fuhr zu früh los und schenkte Timo somit den Sieg. Im Ziel waren beide extrem nah beieinander und wäre Dennis nicht zu früh gestartet wäre es ein sehr enges Finale geworden.

So steht es 1:1 im Bruderduell was die Siege in der Meisterschaft 2010 angeht. Unglaublich, denn die Top Methanol Dragster Konkurrenz ist 2010 so stark wie noch nie. Natürlich gehört auch eine ordentliche Portion Glück dazu, trotzdem ist die Dominanz und Die konstante Leistung des Team Werner Habermann Racing in diesem Jahr ein echtes Phänomen. Da hat das restliche Feld bei den verbleibenden drei Rennen eine ordentliche Nuss zu knacken, denn beide Teams werden genauso hart am Ball bleiben wie bisher.

In der Meisterschaft führt Timo dank der besseren Qualifikationsergebnisse knapp vor Dennis.


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