Rennberichte

Junior Nationals Finale Bitburg 2/3 Oktober 2010

JUNIOR NATIONALS

Meuterei in Bitburg

Noch nicht ganz erholt und immer noch etwas mitgenommen schauen wir beeindruckt und gleichermaßen verwirrt auf das Schlachtfeld, welches einmal die Pier unserer kleinen Hafenstadt Bitburg war. Potztausend! ... Haben die hier gemeutert. Der letzte Hinweis auf der JN Schatzkarte führte die JN Piraten mit Sturm in den Segeln in unsere Breitengrade. Sicher, wir wussten das und waren gewarnt – doch kann man sich auf ein solches Ereignis wohl kaum vorbereiten.

Pits

Die JN Piraten haben bei ihren Treffen immer ein ganz eigenes Ritual. Sie versammelten sich bei Einlaufen in den Vorstart an Deck, hier kriegen sie auf Wunsch noch einmal ordentlich Wasser unter den Kiel, und lehnen sich dann ganz weit über die Reeling, ...

 

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TF Rückblick European Finals

Top Fuel ist dieses Jahr doch eine positive Überaschung geworden. Man weiß ja nie ob man nicht eine Mogelpackung erhält. Wenn man über die beeindruckende Lautstärke und das Spektakel der Fueler hinwegsieht und spannenden Motorsport möchte, da ist man doch in anderen Klassen zum Teil besser aufgehoben.

Anita

Halbherzige Qualiläufe uund Teilesparendes Fahren... 2010 startet aber schon mehr als vielversprechend mit der Rückkehr und einem neuen Top Speed Rekord von Urs Erbacher, mit Feldern die bereits in der Qualifikation alles von den Teams abverlangen, da mehr als 8 Teilnehmer gemeldet sind. Der vorläufige Höhepunkt dann in Hockenheim, das schnellste Feld auserhalb der Staaten mit einem 5.0 Sek. Bumpspot und dann geht es in die letzte Runde nach Santa Pod. Urs Erbacher liegt in der Meisterschaft 18 Punkte vor Risto Poutiainen und Anita Mekälä weitere 37 Punkte zurück. Andy Carter beriets abgeschlagen auf Rang 4...

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Das Drag Day #8 Bitburg Review

Danke an Andreas Dierking für den Text und dem Henker Roland Schenker für die Bilder. Wir konnten nicht dabei sein, Danke für euren Support in Text und Bild.

Rolands Galerie ist hier zu finden.

Here We Go!!!

"D.A.S. Drag Day #8 in Bitburg

Aircooled Drag Racing in Deutschland mit internationaler Beteiligung.

Zum achten Mal fand sich in Bitburg das Who-is-Who of Aircooled Drag Racing ein. Ausrichter 1on1 Motorsports.de und Gastgeber der D.A.S. VW Club (Der Autobahn Scrapers) haben in erstklassiger Zusammenarbeit den Status, dass sich dieses Event zu einer Art Trademark für die Luftkühlers aus ganz Europa in den vergangenen acht Jahren entwickelt hat, bestätigt.

IMG_5626 

Zahlreiche Clubs und Interessenvereinigungen, wie z.B. der deutsche Cal-Look Club der Fieser Luftkühlers (DFL) präsentierten sich in Wagenburgen, sowie aufgereihten Club Fahrzeugen und frönten dem ausgiebigen BBQ. Insbesondere in der D.A.S. Lounge konnte man im altbewährten Nostalgia Display in zwei Reihen gegenüber ausgestellte Rennfahrzeuge der letzten mehr als 40 Jahre bewundern. An Fotomotiven sollte es niemanden...

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Pro Mod Rückblick - European Finals

European Finals Pro Mod Rückblick:

Die Klasse ist wohl nicht nur der Favourit des Beschleuniger Teams, sondern hat auch eine ganz andere Menge an Fans. Was bei den Finals geboten wird ist absolut der Hammer. Ich glaube ich darf zurecht sagen, das wir, im Gegensatz zu der auf 100% Performance und dadurch glattgebügelten US Pro Mod Meisterschaft, ein wirklich buntes und positiv kantiges Feld am Start haben. Da nehme ich gerne die 1-2 Zehntel an langsameren Zeiten in Kauf. Wir hatten die EU Elite fast ausnahmslos am Start, Hammer Zeiten, einen US Star, gutes Wetter und einen würdigen 2010er Meister, sowie Event Sieger.

Im Einzelnen: Im Qualifying ging es für manchen schon um alles. Micke Gullqvist und Johan Lindberg punktgleich an Stelle eins der Meisterschaft, Mats Eriksson und Urban Johansson mit fast 100 Punkten Rückstand nur noch mit Titelchancen, wenn sich die Erstplazierten nicht qualifizieren, oder bei einem Eventwin ihrerseits beide anderen in Runde eins aus dem Wettbewerb verabschieden. Daran glaubt aber zurecht niemand. Im zweiten von drei Qualiläufen schaffte es auch Johan Lindberg in das Feld, Robinson und Eriksson sind bis dato noch Zuschauer. Norbert Kuno mit einer 6.28 Sek. aus Lauf eins bereits sicher im Feld. Man hat aber in der Nacht zuvor die Kupplung komplett aus dem Wagen heraus gehabt und anders eingestellt, "wir wollen da was probieren", was aber dazu führte das er keinen vernünftigen Lauf am WE mehr auf die Bahn bringt. 

Maurischat

Marco Maurischat hat das Öldruck Problemchen der vergangenen Rennen soweit überwunden, brennt eine 6.35 Sek. auf die Bahn und ist somit auch sicher im Feld. Im Letzen Qualilauf schaffen es auch Eriksson und Robinsson ins Feld. Die Reihenfolge: Melanie Troxel führt mit einer 6.02 Sek. vor Flamholc mit 6.04 Sek., Mats Eriksson mit 6.05 Sek.,Gullqvist mit 6.08 Sek. und fünfter wird Bruno Bader mit einer schnurgeraden 6.14 Sek. Norbert landet auf Rang 10 und Marco auf 13.

Fast_Freddy

Im Rennen dann folgendes: Erste Paarung ist Robinson gegen U. Johansson. Der Schwede wirft durch ein Rotlicht seine Titelchancen weg, Robinson mit einer 6.27 Sek. in Runde zwei. Norbert Kuno ergeht es ebenfalls so. Rotlicht und ein abgebrochener Lauf. So sein Saisonende. Micke Lindahl freut sich, er fährt mit einer 6.20 Sek. in Runde zwei.

Lindahl

Meihuizen gegen Roger Johansson. Der Lachgasmann aus Göteborg lässt nix anbrennen und lässt dem Holländer mit einer 6.26 Sek. keine Chance. Auch er weiter in Runde zwei. Bruno gegen Fast Freddy. Freddy entzückte das Volk erneut mit 1/8 Meile Burnouts und schnellen Läufen. Bruno legt auf die 6.14 Sek. aus der Quali noch einen drauf. nach besserer RT und einem sauberen Lauf stehen für den Schweizer eine 6.11 Sek. auf der Uhr. Freddy hat einen wilden Ritt und kommt über eine 6.8 Sek. nicht hinaus. In einem Schowlauf später am Tag brennt er eine 6.14 Sek. auf die Bahn, der wohl schnellste PU der Welt.

Gulquist

Brunos Gegner wird zwischen Gullqvist und Marco Maurischat ermittelt. Marco hat das Problem, dass er ohne Datenaufzeichnung an dem WE klarkommen muss, was das Set up der Corvette etwas schwierig gestaltet. Marco hat nach 60 Fuß irgendwie keinen Vortrieb mehr und Gullan rast mit einer 6.08 Sek. in Runde zwei weiter. Lindberg gegen Eriksson, hält Johan seine Titelchancen am Leben? Eriksson ist durch Gullqvists weiterkommen aber schon aus dem Titelrennen.  Was ein Lauf.

Bader

Mats ist drei Tausendstel schneller an der Ampel, ein Hauch von nichts, hat dann aber einen sehr wilden Ritt, so das seine 6.23 Sek. gegen die 6.09 Sek. nicht ausreichen, Feierabend für den Mann aus Borlänge. Lindberg weiterhin auf Titelkurs. Henri Joosten im Lachgas Bel Air hat mit seiner 16 er Zeit der 5.96 Sek. von Adam Flamholc nichts entgegen zu setzen. Der Schwede hat sein in dieser Saison gekauftes Arbeitsgerät nun voll im Griff und ist der zweite Europäer, der in die 5er hineinfährt. Klar eine Runde weiter. In der letzten Paarung hat Rober Joosten wie schon die gesamte Saison wenig Glück, Rotlicht und Lauf abgebrochen, das reicht Melanie Troxel um weiter zu kommen.



In RundeTroxel zwei wird Andy Robinson in seinem Duell gegen Melanie nach dem Motor abgeschaltet, das sich sein Motor krank anhört und komischen qualm aus einem Topf spuckt. Troxel mit einer 6.05 Sek. im Halbfinale.

Robinson

Gullqvist gegen Bader, ein Pedalfest, ebenso legendär wie das von Stig Neergard und Andy Carter 2007 während der Finals, welches Neergard gewinnt und Urs Erbacher den Weg zu seinem ersten Fuel Titel frei macht. Bruno zuerst von der Linie weg, Gullan mit einer Zehntel Verspätung hinterher. Dann bricht Bruno den Lauf ab, rollt weiter, Gullqvist ebenfalls. Nach einer gefühlten Ewigkeit nimmt Bruno wieder fahrt auf und gewinnt mit 7.8 Sek. zu 12.5 Sek. In der nächsten Runde schmeißt Flamholc mit einer weiteren 5. 98 Sek. Micke Lindahl (6.19 Sek.) raus und holt sich einen EU Rek. von 5.96 Sek. Nun geht es um den Titel: Lindberg muss nur weiterkommen und ist Meister,  ansonsten ist der in der Quali besser platzierte aber bereits ausgeschiedene Gullqvist der Titelträger.

Roger_Johansson

Roger Johansson  versucht alles, nimmt dem New Generation Team der Lindbergs gleich 7 Zehntel an der Ampel ab, doch Johan Lindberg lässt sich nicht lumpen und fährt sich mit einer 6.02 Sek. zum Rundensieg und EM Titel. Gratulation.

Lindberg

Halbfinale: Melanie Troxel wird nach dem Burnout wegen eines leckenden Motors abgeschaltet. Somit zieht Bruno Bader in das Finale ein. Lindberg gegen Flamholc, ebenfalls eine leichte Nummer. Lindberg bekommt nach dem Burnout den Rückwärtsgang nicht hinein, stellt den Dragster dann ab und Flamholc mit einer 6.62 Sek. ins Finale.

Finale
Finale: Bader gegen Flamholc, Bruno erwischt keinen guten Lauf, all over the Place, Shake... whatever. Adam mit einer 6.07 Sek. zum Event Win. Das hat er sich verdient, genau so wie sich die Lindbergs den Titel verdient haben... Boy what a season. Auch Gratulation an Bruno, dem Mann mit demLow Budget Team, fast keine spare Parts, trotzdem immer schnell wenn es drauf ankommt. Respekt.

Flamholc

Ich will das es schnell 2011 wird.. wann ist denn eigentlich wieder Mai?
Markus Münch

European Finals Pro Mod Rückblick:
Die Klasse ist wohl nicht nur der Favourit des Beschleuniger Teams, sondern hat auch eine ganz andere Menge an Fans. Was bei den Finals geboten wird ist absolut der Hammer. Ich glaube ich darf zurecht sagen, das wir, im Gegensatz zu der auf 100% Performance und dadurch glattgebügelten US Pro Mod Meisterschaft, ein wirklich buntes und positiv kantiges Feld am Start haben. Da nehme ich gerne die 1-2 Zehntel an langsameren Zeiten in Kauf. Wir hatten die EU Elite fast ausnahmslos am Start, Hammer Zeiten, einen US Star, gutes Wetter und einen würdigen 2010er Meister, sowie Event Sieger.
Im Einzelnen: Im Qualifying ging es für manchen schon um alles. Micke Gullqvist und Johan Lindberg punktgleich an Stelle eins der Meisterschaft, Mats Eriksson und Urban Johansson mit fast 100 Punkten Rückstand nur noch mit Titelchancen, wenn sich die Erstplazierten nicht qualifizieren, oder bei einem Eventwin ihrerseits beide anderen in Runde eins aus dem Wettbewerb verabschieden. Daran glaubt aber zurecht niemand. Im zweiten von drei Qualiläufen schaffte es auch Johan Lindberg in das Feld, Robinson und Eriksson sind bis dato noch Zuschauer. Norbert Kuno mit einer 5.28 Sek. aus Lauf eins bereits sicher im Feld. Man hat aber in der Nacht zuvor die Kupplung komplett aus dem Wagen heraus gehabt und anders eingestellt, "wir wollen da was probieren", was aber dazu führte das er keinen vernünftigen Lauf am WE mehr auf die Bahn bringt.  Marco Maurischat hat das Öldruck Problemchen der vergangenen Rennen soweit überwunden, brennt eine 6.35 Sek. auf die Bahn und ist somit auch sicher im Feld. Im Letzen Qualilauf schaffen es auch Eriksson und Robinsson ins Feld. Die Reihenfolge: Melanie Troxel führt mit einer 6.02 Sek. vor Flamholc mit 6.04 Sek., Mats Eriksson mit 6.05 Sek.,Gullqvist mit 6.08 Sek. und fünfter wird Bruno Bader mit einer schnurgeraden 6.14 Sek. Norbert landet auf Rang 10 und Marco auf 13.
Im Rennen dann folgendes: Erste Paarung ist Robinson gegen U. Johansson. Der Schwede wirft durch ein Rotlicht seine Titelchancen weg, Robinson mit einer 6.27 Sek. in Runde zwei. Norbert Kuno ergeht es ebenfalls so. Rotlicht und ein abgebrochener Lauf. So sein Saisonende. Micke Lindahl freut sich, er fährt mit einer 6.20 Sek. in Runde zwei. Meihuizen gegen Roger Johansson. Der Lachgasmann aus Göteborg lässt nix anbrennen und lässt dem Holländer mit einer 6.26 Sek. keine Chance. Auch er weiter in Runde zwei. Bruno gegen Fast Freddy. Freddy entzückte das Volk erneut mit 1/8 Meile Burnouts und schnellen Läufen. Bruno legt auf die 6.14 Sek. aus der Quali noch einen drauf. nach besserer RT und einem sauberen Lauf stehen für den Schweizer eine 6.11 Sek. auf der Uhr. Freddy hat einen wilden Ritt und kommt über eine 6.8 Sek. nicht hinaus. In einem Schowlauf später am Tag brennt er eine 6.14 Sek. auf die Bahn, der wohl schnellste PU der Welt. Brunos Gegner wird zwischen Gullqvist und Marco Maurischat ermittelt. Marco hat das Problem, dass er ohne Datenaufzeichnung an dem WE klarkommen muss, was das Set up der Corvette etwas schwierig gestaltet. Marco hat nach 60 Fuß irgendwie keinen Vortrieb mehr und Gullan rast mit einer 6.08 Sek. in Runde zwei weiter. Lindberg gegen Eriksson, hält Johan seine Titelchancen am Leben? Eriksson ist durch Gullqvists weiterkommen aber schon aus dem Titelrennen.  Was ein Lauf. Mats ist drei Tausendstel schneller an der Ampel, ein Hauch von nichts, hat dann aber einen sehr wilden Ritt, so das seine 6.23 Sek. gegen die 6.09 Sek. nicht ausreichen, Feierabend für den Mann aus Borlänge. Lindberg weiterhin auf Titelkurs. Henri Joosten im Lachgas Bel Air hat mit seiner 16 er Zeit der 5.96 Sek. von Adam Flamholc nichts entgegen zu setzen. Der Schwede hat sein in dieser Saison gekauftes Arbeitsgerät nun voll im Griff und ist der zweite Europäer, der in die 5er hineinfährt. Klar eine Runde weiter. In der letzten Paarung hat Rober Joosten wie schon die gesamte Saison wenig Glück, Rotlicht und Lauf abgebrochen, das reicht Melanie Troxel um weiter zu kommen.

In Runde zwei wird Andy Robinson in seinem Duell gegen Melanie nach dem Motor abgeschaltet, das sich sein Motor krank anhört und komischen qualm aus einem Topf spuckt. Troxel mit einer 6.05 Sek. im Halbfinale. Gullqvist gegen Bader, ein Pedalfest, ebenso legendär wie das von Stig Neergard und Andy Carter 2007 während der Finals, welches Neergard gewinnt und Urs Erbacher den Weg zu seinem ersten Fuel Titel frei macht. Bruno zuerst von der Linie weg, Gullan mit einer Zehntel Verspätung hinterher. Dann bricht Bruno den Lauf ab, rollt weiter, Gullqvist ebenfalls. Nach einer gefühlten Ewigkeit nimmt Bruno wieder fahrt auf und gewinnt mit 7.8 Sek. zu 12.5 Sek. In der nächsten Runde schmeißt Flamholc mit einer weiteren 5. 98 Sek. Micke Lindahl (6.19 Sek.) raus und holt sich einen EU Rek. von 5.96 Sek. Nun geht es um den Titel: Lindberg muss nur weiterkommen und ist Meister,  ansonsten ist der in der Quali besser platzierte aber bereits ausgeschiedene Gullqvist der Titelträger. Roger Johansson  versucht alles, nimmt dem New Generation Team der Lindbergs gleich 7 Zehntel an der Ampel ab, doch Johan Lindberg lässt sich nicht lumpen und fährt sich mit einer 6.02 Sek. zum Rundensieg und EM Titel. Gratulation.
Halbfinale: Melanie Troxel wird nach dem Burnout wegen eines leckenden Motors abgeschaltet. Somit zieht Bruno Bader in das Finale ein. Lindberg gegen Flamholc, ebenfalls eine leichte Nummer. Lindberg bekommt nach dem Burnout den Rückwärtsgang nicht hinein, stellt den Dragster dann ab und Flamholc mit einer 6.62 Sek. ins Finale.
Finale: Bader gegen Flamholc, Bruno erwischt keinen guten Lauf, all over the Place, Shake... whatever. Adam mit einer 6.07 Sek. zum Event Win. Das hat er sich verdient, genau so wie sich die Lindbergs den Titel verdient haben... Boy what a season. Auch Gratulation an Bruno, dem Mann mit demLow Budget Team, fast keine spare Parts, trotzdem immer schnell wenn es drauf ankommt. Respekt.
Ich will das es schnell 2011 wird.. wann ist denn eigentlich wieder Mai?
Markus Münch

TMFC Rückblick - Finals Santa Pod

European Finals TMFC Rückblick:
Diese Klasse hat mich 2010 erstaunt, warum? Ich war nie Fan dieser FC's, zumindest kein richtiger. Jürgen Nagel und sein Team, so wie die Performance seiner Kollegen haben dies aber etwas geändert. Teams wie Jürgen Nagel Racing, Turner Motorsport, und die Laresens, Bellios, Grodems... Respekt vor eurer Leistung. Die Performance zieht an, man muss definitif in die 5er Zeiten fahren um was reisen zu können. Das wird bei den Finals auch getan. Rob Turner klopft mit einer 6.0 Sek. an den 5ern, Jürgen fährt in Hockenheim endlich da hinein und die Andern finden wieder Form.

Nagel_Burnout

Vor der Quali ist klar, das Dan Larsen mit knappen 2 Punkten vor dem Deutschen Titelaspiranten Jürgen Nagel liegt, der wiederum etwas mehr als eine Rennrunde vor Arvid Groedem. In der Qualifikation findet Dany Bellio wieder zurück zu alter Form, streift den Mantel des Pechs endlich ab und setzt sich mit einer befreienden 5.79 an die Spitze des 7 köpfigen Feldes (low ET of the Meet). Das beschert ihm einen Byerun in Runde eins. Doch wie bei fast allen Teams muss vor dem Renntag eine Nachtschicht zur Instandsetzung des Motors eingelegt werden. Jürgen Nagel mit ener 5.82 Sek. auf Rang zwei. Groedem und Larsen dahinter auf 3 und 4, allesamt in den 5ern.

 

Grodem

In Runde eins dann ein locker genommener Byerun in Runde zwei von Danny Bellio. Jürgen Nagel hat es mit Stephanie Millem zu tun. Stephanie ballert eine 6.0 Sek auf die Pod'sche Quartermile, Jürgen nur eine 6.2 Sek. Schon aus der Traum vom EM Titel? Nein!!! Stephanis RT ist unterirdisch. sie schenkt an der Ampel bereits 6/10tel her, eine Welt im Dragracing. Da nutze alles "Catch Up" spielen nix. Jürgen in Runde zwei.

Millam

Dan Larsen, der einen Overnight Engine Rebuilt hinter sich hat tritt gegen Rob Turner an. Der Ersatzblock von Lasen funktionierte. Rob Turner hat die sehr gut präparierte Strecke hoffnungslos überpowert und geht am Start up in smoke. Larsen mit einer 5.83 Sek im Halbfinale. Arvid Groedem konnte seinen Motor nicht flicken und somit nicht zur Runde eins antreten. D.h. Jürgen Nagel ist bereits Viezemeister. Kann er sich noch die Krone sichern? Zuert einmal fährt Dezoe Krivan mangels Gegner einen Byerun und ist auch im Halbfinale.

Turner

Larsen gegen Bellio, wer macht es? Bellio macht es, aber das Falsche. Rotlicht für ihn und Larsen mit einer 5.82 Sek im Finale. Jürgen Nagel unter Zugzwang.  Wird er es bis ins Finale schaffen und dann auch noch den Dänen besiegen? Durch das bessere Qualiergebnis würde das zur Meisterschaft reichen. Nagel gegen Krivan im Halbfinale.

bellio

Jürgen ist irgendwie nicht richtig bei der Sache. Er fährt ein großes Rotlicht. Dabei konnte Krivan nur von der Linie weghoppeln und ging dann kaput. Schade, Pech, oder wie es Frank vom JNR Team auf den Punkt gebracht hat:" Wir haben die 5 bestätigt, so ist allen anderen klar, das Hockenheim keine Eintagsfliege war. Mit uns ist 2011 zu rechnen und Dan Larsen betreibt das ganze schon so lange, da ist es an der Zeit, dass er auch endlich mal den Pot holt. Wir sind dann eben nächstes Mal dran". Faire Worte eines sportlichen Hamburger Teams.

Finale_Larsen_Krivan

Das Finale dann noch Formsache. Larsen holt sich den Tagessieg und die EM Krone. Krivan verschenkt die Chance auf den Sieg durch Rotlicht, Larsen mit einer 6.4 Sek zum Eventsieg. Gratulation nach Dänemark.

Larsen

Ich freue mich auf 2011. Nicht nur weil die Klasse insgesamt wieder an Performance zugelegt hat, sondern  auch weil wir Deutschen einen ernstzunehmenden Titelanwärter mit dem Hamburger Team um Jürgen Nagel am Start haben.

Nagel

 

Nagel_Start

Grüße und bis 2011,
Markus Münch

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