04
Jul
2012

News

Rennbericht 3. GN Bechyne 2012

3. Grand Nationals Dragrace Bechyne/ Tschechien, 29.6.-1.7.2012

Bechyne sieht zum dritten Mal die Grand Nationals, die ja nach dem Wegfall von Luckau "auswandern" müssen. Das Wetter ist trocken und heiß, die Strecke ist gut und wird im Verlauf des Wochenendes immer besser. Es gibt ausreichend Tracktime während der drei Tage, 4 Qualiläufe und die vollen Rennläufe. Es gibt also Sieger und Platzierte zu feiern. Zu den einzelnen Klassen:

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Super Pro ET ist die teilnehmerstärkste Klasse am Wochenende, mit 22 Nennungen insgesamt. Tom Winter hat sich aber am Freitag, bei einem guten Testlauf sechs Kolben weggeschmolzen, da der Chevy zu mager wurde. Das Heartbeat Team ist aber nun zuversichtlich in Zukunft mehr zum Fahren zu kommen, da man ein grundsätzliches Problem mit dem Motor gefunden und aussortiert hat. Armin Schmid mit dem ex-Werner Habermann Competition Dragster schafft nur einen Burnout, keinen gezeiteten Lauf. Somit sind 20 Fahrer im 32er Feld. Der aktuelle Super Pro ET Challenge Meister Norbert Schneider setzt sich auf Rang Eins (8.28 Sekunden + 0.001 Sekunden), vor Carlo Heym (8.85 Sekunden + 0,003 Sekunden) und Neuling in dieser Klasse Stefan Eisenhauer (8.58 Sekunden + 0,009 Sekunden). Dahinter Schuby, Kai Griebel mit der Schumann Motorsport Corvette, Müller, Ehrismann und Kohler.

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In der ersten Rennrunde dann Norbert Schneider gegen Thomas Haas. Der Schweizer fährt ein Rotlicht und ist drausen. Andre Müller setzt sich gegen Beat Rechsteiner durch, der es nicht schafft in die 8er Zeit zu fahren. Eisenhauer gegen Kleider ist dann eines der spannendsten Duelle. Leichter Vorsprung für Eisenhauer in seinem neuen, aus den Staaten importierten Camaro, von 5 Hundertstel an der Ampel. Auf der Strecke trifft er dann exakt seinen 8.60 Sekunden Dial in. Karl Heinz Kleider hat seinem 635 cui Monster Funnycar endlich das Fliegen gelehrt. Er fährt mit 7.71 Sekunden auf seinen 7.70 Sekunden Dial in. Ist das knapp? Absolut und Eisenhauer weiter in runde Zwei. Die Dial In’s von Karl Heinz werden sich in Zukunft noch weiter senken, da die Leistung, für den ehemals von Traudl Moser mit Smallblock gefahrenen Wandler, aus dem Monster Bigblock einfach zu groß ist. Pascal Kohler im Onkelz T-Bird mit 9 Tausendstel RT an der Ampel Weg und hart am Dial in von 8.35 Sekunden. Bruckmüller eiert über die Bahn, so wie fast am gesamten Wochenende. Nach dem Lauf hat das Rätselraten aber ein Ende. Ein viel zu schnell abbauender Hinterreifen bietet keine Traktion mehr, so kann das nichts werden. Vom Rennplatz aus neue Reifen geordert, den Fehler hat man zuvor im Bereich des Vergasers gesucht.

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Bert Gorselitz im ex Porsche 924, der über Winter eine Audi A4 Karrosse spendiert bekommt, weiß dass er hart an den 8er Zeiten vorbeischrammt und an der Ampel keine Zeit liegen lassen darf. Tut er auch nicht, aber mit dem Rotlicht ist er draußen. Kai Griebel locker weiter. Frank Wambach im mittlerweile in Carbon Optik erstrahlenden Corrado hat einen Sololauf, da Christian Frei vom Team Fratzog mit dem gelben Slingshot wegen kaputter Kopfdichtung nicht antreten kann. Carlo Heym setzt sich kampflos gegen den Slingshot von Herrn Ziegler durch, der muss nach dem Burn Out ausmachen. Rene Ehrismann gewinnt gegen einen massiv unterfahrenden Manuel Kreiter, der den Bel Air aber endlich zum laufen bringt aber massiv unterfährt. Allzu ärgerlich sind die Jungs vom Bodensee Dragrace Team aber nicht. Schuby mit Rotlicht gegen Marc Henney im Ethanol Guzzler raus. Frank Römer hat auch einen Sololauf, da Fränky Richter am Vorabend des Renntages einen krummen Lifter entdeckt hat. Da will man zu Hause erst alles wieder fit machen und nichts riskieren.

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In Runde Zwei dann das Duell Schneider gegen Müller, die letztjährige Finalpaarung, Müller reagiert schneller an der Ampel und ist näher am Dial In als Schneider. Leider aber auf der falschen Seite. Mit einem Hundertstel Breakout schießt sich der Potsdamer selbst auf den Trailer. Kohler gegen Eisenhauer, beide unterfahren ihren Dial in, Kohler aber nicht so weit wie Eisenhauer. Frank Wambach fährt ein Rotlicht gegen Kai Griebel und ist somit auch drausen. Das Rotlicht ist ein Phänomen in den Eliminations. Speziell bei Bracket und Super Klassen ein leider gern gesehener Gast auf der Beschleunigungsparty, jeder weiß das man an der Ampel fix sein muss, da mittlerweile alle hart am Dial In / Index fahren. Rene Ehrismann ist auch Nutznieser von diesem Phänomen, Carlo Heym fährt ein Rotlicht, Glück für Rene, da er in dem Lauf unterbietet. Frank Römer im Run gegen Marc Henney und erneut ein Rotlicht, der Dragster ist gegen den Camaro weiter. Norbert Schneider hat einen Byerun in das Halbfinale, so beginnt die dritte Runde. Kai Griebel ist gegen Pascal Kohler weiter, Rotlicht für den Onkelz Bird. Ebenso Henney mit Rotlicht gegen Rene Ehrismann ausgeschieden. Im Halbfinale hat Rene Ehrismann dann einen Sololauf in das Finale. Sein Gegner wird diesmal nicht durch ein Rotlicht, sondern durch einen spannenden Lauf zwischen Kai Griebel und Norbert Schneider entschieden. Spannend bis zur Ziellinie, leider ist Kai an der Ampel etwas langsam und muss hinten heraus alles geben. Leider ist er um eine Hundertstel ausgebrochen. Selbst wenn er nicht unterboten hätte, das Rennen hat er bereits an der Ampel verloren. Somit das Finale mit zwei  Teilnehmern der Supro ET Chllenge betückt.

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dem Burnout aber schon das Aus für Rene Ehrismann. Er hat seinen neuen Motor mittlerweile konstant am Dial In, dafür haut es ihm die Sicherung der Transbreak heraus. Somit steht er weit nach 60 Fuß ohne Rückwärtsgang auf der Rennstrecke. Er muss zurück geschoben werden, was ihn disqualifiziert. Norbert Schneider fährt somit zum Sieg, Gratulation. Der Aktuelle Meister und auch Sponsor der Challange will seinen Skyline nach der Saison verkaufen… eine „winning combination“ anyone? Was für ein tolles Rennen. Danke Jungs.

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Funnybike ist die einzige Klasse die hier um EDRS Punkte fährt. Zehn Teilnehmer,darunter zwei Deutsche und viele unterschiedliche Gefährte stehen am Start und bewerben sich auf ein achter Feld. Ich wusste zum Beispiel nicht, dass man mit einer Top Gas oder sogar Top Fuel Maschine in FB an den Start gehen kann. So wie Roman Sixta mit dem Fuelbrenner und Marc den Boer mit der Top Gas Maschine. Karl Heinz Weikum mit einem im Radstand auf Reglementsmaximum verlängertem Pro Stock Bike ist auch mit am Start. Lachgas hat er mittlerweile noch verbaut, das will er aber nur eventuell auf der Strecke einsetzen. Bei seinem neues Pro Stock Bike, welches er in den Staaten über Winter selbst aufgebaut hat, ist an Ostern beim ersten Outing in Valdosta / USA gleich der Motor abgemagert, bei 1000 Fuß ausgegangen und mit 7.2 Sekunden ausgerollt. Das ist eine Waffe, die er da zusammengebaut hat. Zeit und Geld fehlen nach so einem Aufbau natürlich, wenn man keinen Geldesel in der Garage hat. Somit wird das Pro Stock Bike wohl erst 2013 in Europa sein und er tröstet sich nun mit der Klasse Funnybike. Thomas Joswig ist von anhaltenden elektronischen Problemen geplagt und sein Prodynamics Bike kommt meist nicht weit von der Ampel weg. Wenn doch, dann aber im tiefen acht Sekunden Bereich. Im Qualiyfying schafft es Sven Fagan vom Dänischen Paddys Team den Top Qualifyer mit 7,94 Sek. zu stellen. Aber da wird er schon von technischen Problemen geplagt und weiß nicht wie viele Runs er noch machen kann. Ein Dichtring, für den es auf dem Platz keinen Ersatz gibt, verabschiedet sich immer aus dem Motorgehäuse, wenn voller Ladedruck anliegt. Marc Boer ist zweiter mit 8.34 Sek. vor Luc Raeyemaekers mit 8.54 Sekunden. Joswig hat sich auf Rang 5 gestellt, Karl Heinz ist nur neunter und nicht im Feld. Er hat den Ansaugtrackt bei seinen Vergasern neu abgedichtet, steht er nun an der Ampel, herrscht dort so ein Unterdruck, dass er mit viel Kraft den Hahn im wahrsten Sinne des Wortes aufreißen muss. Dabei ist ihm immer wieder der Gaszug gerissen und nur auf zwei bis drei Zylindern ins Ziel gefahren. Er hat aber (wie der Tscheche Bartak) das Glück als Alternate für den Italiener Davide Ricci in das Rennen zu kommen. In Runde Eins hat er gleich das Vergnügen gegen Fagan zu fahren. Er gewinnt mit 7.62 Seunden, der Low ET der Klasse. Fagan kommt nicht gut aus dem Start, als die Leistung voll einsetzt fährt er neben dem Groove und verliert beim Geradeziehen wertvolle Zeit. Thomas Joswig hat einen Byerun, da Sixta nicht antreten kann. Er hüpft von der Ampel weg und das war es, Motor wieder tot. Die Elektronik will immer noch nicht, alle Sensoren sind getauscht, die Fehlerquelle immer noch nicht gefunden. Boer besiegt Michal Ponca mit 8.36 Sekunden zu 9.71 Sekunden sehr deutlich. Luc Raeymaekers hat leichtes Spiel mit Batak, die 8.22 Sekunden schlagen die 10er Zeit des Tschechen. Halbfinale. Joswig gewinnt im innerdeutschen Duell mit 8.20 Sekunden gegen die 7. 70 Sekunden von Weikum, der ein Rotlicht gefahren hat. Raeymaekers gewinnt gegen Boer mit 8.38 Sekunden vor 8.97 Sekunden. Im Finale dann die bange Frage, kann Joswig erneut einen Lauf um die acht Sekunden heraushauen, oder ist der Fehlerteufel wieder zur Stelle. Zeitlich liegen beide dicht beisammen. Joswig schneller an der Ampel und der Belgier mit 9.94 Sekunden im Ziel, kein optimaler Lauf. Zu seinem Glück hat Joswig erneut nach dem Start keinen Vortrieb mehr, so dass der Frankfurter auf Platz zwei abschließt und Raeymaekers gewinnt. Nicht immer der Schnellste gewinnt, auch Konstanz und etwas Glück machen Gewinner aus.

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Pro ET, Daniel Vetterl stellt den Top Qualifyer in diesem 16er Feld mit + 0.009 Sekunden auf seinen 10.62er Index. Zweiter ist Sascha Winter vom Heartbeat Racing Team. Ebenfalls + 0.009 Sekunden über Index, bei ihm 9,60 Sekunden. Dahinter Vögeli, Dahms und Held.  Jörg Bönisch als 17ter muss leider zuschauen. Jens Dahms mit dem gelben Coronet hat ein doppeltes Handicap. Er muss nicht nur konstant gute Läufe absolvieren, ihm wurde wegen des fehlenden Bügels in seinem original Mopar die Auflage gemacht, dass er nicht schneller als 11,99 Sekunden fahren darf, an sonsten wird er sofort disqualifiziert. Ab 11 Sekunden ist zumindest ein Bügel in den Fahrzeugen forgeschrieben. In Runde Eins gewinnt David Bachinger in der frisch von Til Schöninger erworbenen Nova gegen Daniel Vetterl. Der ein 6 Tausendstel Rotlicht fährt. Der Nr. 1 Mann also draußen. Volker Held im Afri Cola gesponsorten Camaro ist ebenfalls mit Rotlicht draußen. Nicole Rechsteiner weiter in Runde zwei. Roger Vögeli im Barracuda gewinnt gegen AMC Treter Mahl, der ausbricht. Lukas Seppi im Barracuda gewinnt ebenfalls knapp gegen den Monte Carlo von Oliver Krautberger. Extrem knapp gewinnt Martin Weikum gegen den Berliner BMW fahrer Lutz Schäre. Schäre schneller an der Ampel, doch Weikum mit nur + 0.039 Sekunden über Dial In gewinnt. Jens Dahms gegen Himmler weiter, da der rote Camaro ausbricht. Neuling Mässer verliert gegen Robert Rauch. In Runde Zwei dann Nicole Rechsteiner mit 0.021 RT und + 0.070 Sekunden über Index, das ist zu viel des Guten für Dave Bachinger, der sich erst noch richtig an den neuen Stuhl gewöhnen muss, wie er meint. Seppi gewinnt an der Ampel gegen Vögeli, der Lucas Seppi kann nicht in die 11er Zeiten fahren und war so eingentlich leichtes Futter für Vögeli, der nutzt seine Chance auf das Halbfinale aber nicht. Auch Martin Weikum gewinnt dieses Rennen an der Ampel, beide nahe am Dial In, Thomas Helmbrechts draußen. Auch Jens Dahms gewinnt gegen Rauch das Duell an der Ampel. Beide fast auf dem Dial In, Dahms weiter im Halbfinale. In diesem gewinnt Nicole Rechsteiner gegen Lucas Seppi, da sie erneut eine glänzende RT von 0.005 Sekunden auf die Bahn brennt. Dahms fährt im anderen Halbfinale bis auf ein Hundertstel an seinen Index heran, gleiche RT wie Weikum, aber dieser unterbietet, deswegen Dahms gegen Rechsteiner im Finale. Das Rennen um Rang Drei gewinnt Lucas Seppi und Das Finale gewinnt Jens Dahms, der Mann mit doppeltem Handicap, gegen Nicole Rechsteiner, die fast zwei Zehntel zu schnell ist.

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Junior Dragster, Anton Schneider tut es dem Vater gleich. Top Qualifyer und Rennsieg. In seiner Rookie Saison ist der junge Zweibrückener nicht zu schlagen. Bei fünf Teilnehmern bekommt er einen Byerun ins Halbfinale. Jerry Bachinger, jüngerer Bruder von Pro ET Fahrer Dave gewinnt an der Ampel gegen Pirmin Schmid. Jill Kemp setzt sich mit neuem Motor gegen Magnus Sommer (Sohn von Dirk Sommer, der mit dem generalüberholten Challanger erst im Oktober wieder selbst fahren möchte, beim Junior Nationals Finale in Bitburg) durch, der ein Rotlicht fährt. Im Halbfinale hat Jil Kemp einen Byerun und Anton Schneider setzt sich in einem Rerun gegen Jerry Bachinger durch, der seinen Dial In unterbietet. Im Finale gewinnt Anton Schneider durch die bessere RT das Rennen gegen Jil Kemp.

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Super Twin Top Gas Euroserie. Von vier Teilnehmern bleiben am Ende zwei übrig, die im Rennen antreten können. Herrmann Jolink in seiner 36sten Rennsaison und Milan Colacny. Van Nímmen und Lewis können nicht im Rennen antreten. Beide verbliebenen mit Byerun ins Finale. Colacny gewinnt das kuriose Finale, in dem Jolink eine PB von 8.1 Sek. gefahren sein soll, nach Ansicht einiger Fotos und dem Timeslip mit 0.6 Sek. 60 Fuß Zeit war klar, dass er die Startlinie wohl mit dem Hinterrad ausgelöst haben muss und auch ein Rotlicht gefahren ist. Der Tscheche somit Sieger und Führender der Euroserie.

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Super Street Bike: Zwölf Teilnehmer im 16er Feld. Klymcziv, Cizek, Merse, Laur, P. Graica und Möller schaffen es in Runde zwei. Thomas Cizek hat eine schlechtere RT gegen seinen Landsmann Klymcziv, holt das aber auf der Strecke wieder auf. 8.85 Sekunden reichen zum Sieg. Michi Merse setzt sich ohne Kompromisse mit einer 8.1 Sekundengegen Laur durch.

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Peter Granica mit neuer PB von 8.34 Sekunden ebenfalls weiter gegen Möller. Im Halbfinale dann Cizek mit Byerun ins Finale und Peter Granica scheidet mit einer erneuten Zeit von 8.34 Sekunden gegen Michi Merses 8.24 Sekunden Lauf aus. Im Finale dann macht der Mann aus dem Nordewesten unserer Republik mit einer 8.33 Sekunden gegen Cizeks 8.82 Sekunden alles klar.

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Die Street Outlaw ET Bikes machen sich. Ein komplettes 16er Feld ist hier am Start. Extreme Geselligkeit und harte Läufe sagt man den Fahrerinnen und Fahrern nach. Multikulti mit Deutschen, Tschechen, Belgiern an der Ampel. Am Ende gewinnt Marc Geens, der sich im Finale gegen den Saarbrückener Bernd Sax durchsetzt, da der Saarländer ausbricht. Zuvor hat er sich mit 0.002 Sekunden RT gegen Birgit Hauck und den Rotlichtfahrenden Ralle durchgesetzt. In Runde Eins hatte er ein hartes Duellmit der ex Fisch Maschine, die seit längerem von Michael Holzfuß pilotiert wird. Bernd Sax setzt sich im Halbfinale gegen Rüdi Kreis durch, der Schweizer wird am Ende dritter, da Bibi im Lauf um Rang Drei mit neuer PB ausbricht. Das Duell hat er and der Ampel gewonnen. Zuvor Siege gegen den ausbrechenden Jonas Raeyemaekers und Hubert Franger. Auch in dieser Bracket Klasse fährt (wie auch in Pro ET) eine Dame weit nach vorne, fast auf das Treppchen. „Bibi-Ladykracher“ Hauck sei zum vierten Rang gratuliert. Stefan Graff wirft sich mit Rotlicht übrigends in Runde Eins selbst hinaus. Seine beiden Kinder sind an diesem Wochenende erkrankt und müssen zu Hause bleiben. Deswegen fallen sie bei den Junior Drag Bikes bei diesem Event weg.  

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In Super Comp gewinnt Gerd Habermann in eienem Team internen Duell gegen Sven Damms. Es sind nur zwei SC Dragster am Start.

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In Competition Eliminator muss das Team Kästner mit Fahrerin Patrizia schon am Freitag nach dem zweiten Testlauf das Handtuch werfen. Die grüne Corvette ist für die Klasse BB / A aufgebaut (also die gleiche Konfiguration wie auch Björn Lähndorf fährt, der leider hier nicht anwesend ist). Nach dem Burnout ein metallischer Schlag und ein paar Metallbrocken auf der Bahn. Diese halten sich sehr in Grenzen, Flüssigkeit ist gar keine zu vermelden. Alles hängt in der Windel, zwei Pleuel haben sich durch den Block gebohrt. Das ist Kernschrott an der Antriebsfront und wenn kein finanzilles Wunder geschieht auch das Ende der Saison. Schöner Wagen von dem das Team in Zukunft schnelle Zeiten erwartet. Somit verbleiben Robin Sattler und Klaus Meier mit der Outlaw Corvette C4 im Feld. Im Finale gewinnt Meier nach einem Fagerström mäßigen Burnout. Sattler kann nicht weiter wie in den zweiten Gang schalten und ist somit aller Siegchancen beraubt. Meier gewinnt mit 8.49 Sekunden auf 214 Km/h, auch kein perfekter Lauf. Das Team ist aber erleichtert, dass nach Problemen im Training der Wagen anstandslos ins Ziel gefahren ist.

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Zu guter Letzt noch Super Gas. Ein achter Feld in dem eigentlich jeder gewinnen kann. Hardekopf im Outlaw MG Roadster tut dies aber. So wie „Teamkollege“ Meier in CE gewinnte er in SG. Er ist bereits TQ vor Geng, Goetz und Zudrell. Im Finale muss er sich dem Konstanten Barracuda der Zudrell Brüder stellen. Zudrell rutscht aber in der Ampel vom Transbreake Knopf ab und verschenkt mit einem Rotlicht jegliche Siegeschancen. Zudrell hat vorher Floian Übel im Halbfinale besiegt, in Runde Eins Annett Müller. Hardekopf hat in einem doppel Breakout Halbfinale das Glück gegen Götz weiter zu kommen, in der ersten Runde hat er Mike Poser besiegt, der an der Ampel zu langsam war.

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Einige Testläufe gab es noch. Mario Thau hat mit seinem VR 6 FWD Polo eine neue PB in den 9.7ern aufgestellt. Er war über das WE mit einem US Tuner via Internet verbunden, der wertvolle Tips geben konnte. Das ist auch im Übigen der neue Europarekord!!! Urs Embacher hat das Hawaiian TMFC etwas ausgeführt. Er möchte es verkaufen, hat alles wunderbar funktioniert. Für ihn war die Traktion nicht 100%, deswegen keine Top Zeiten, aber Speeds von 330 Km/h im Ziel. Doc Stinger aka Mr. Mugrauer aus Österreich hat den ehemals genannten Artful Dodger über Winter auf Methanol Blower mit Einspritzung umgerüstet. Tiefe 8er oder sogar die 7 waren das Ziel des Teams. Leider kamen nur hohe 8 Sekunden Läufe dabei heraus.

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Das Wars, drei super Tage in Tschechien, ich hoffe auf eine Fortsetzung in 2013.

Text und Bilder, Markus Münch


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