11
Dec
2013

Teamreportagen

Black 7, so war 2013...

UPDATE: Ja, ihr habt alle den Test bestanden, ist natürlich der 2013'er Rückblick, 2014 werden wir dann auf die Meisterschaft zurückblicken... Grüße, Markus

 

 

Black 7 Nitro Racing, Saisonrückblick 2013:

Ich hatte die Möglichkeit mit Fahrer Christian Jäger zu telefonieren. Der hat mich auf den neusten Informationsstand gebracht.

HockenheimHockenheim

Zuerst einmal muss man feststellen, dass dieses Jahr erneut ein Lehrjahr für die Jungs war. Mit den Änderungen am Kupplungs- und Fuel Management, die vor der Saison unternommen wurden, war klar, dass man erst einmal ein neues Setup benötigt, um überhaupt die Bahn hinunter zu kommen. Beide...

Bereiche werden nun elektronisch, nicht mehr mechanisch gesteuert. Somit hat man viel mehr Möglichkeiten der Einstellung, da muss man sich aber erst einmal einarbeiten. „Die Saison ist bei uns einfach viel zu kurz. Man hat kaum Tracktime, geschweige denn Tracktime um etwas zu testen,“ so Christian. „In Amerika sind die Jungs schon 3-4 Rennen gefahren, bis wir zum ersten Mal an die Startlinie rollen. Da kannst du auch Mal testen und schauen, ob deine akribischen Überlegungen zu neuen Teilen und Einstellungen auch in der Praxis funktionieren, oder ob du dir noch einmal Gedanken machen musst.“

HockenheimHockenheim

 

Laut Christian sind die Vorüberlegungen mit bedacht getroffen worden, die Praxis sieht dann aber wie so oft anders aus. „Die 60 Fuß Zeiten sind bombastisch, das hat sich auf jeden Fall verbessert. Danach haben wir aber oft Tyreshake und Tyrespin gehabt und ich musste die Läufe abbrechen. In der gesamten Saison haben wir es gerade einmal geschafft 4-5 volle Läufe zu produzieren.“ Der Einsatz von US Tuner Johnny Vickers von Hawaya Racing hat sich nach Meinung des Teams zu 100% gelohnt und wird sich spätestens 2014 auszahlen. „Der Mann hat eben Mal 30 Jahre Erfahrung mit Nitro Motoren, das können wir von uns noch nicht sagen. Er hat uns sehr viele Basistipps gegeben, die aber nicht sofort Resultate zeigen, aber uns in Zukunft sehr helfen werden den Motor besser abzustimmen. Ich will das mit Fredrik Fredlund vergleichen, der vor 2 Jahren US Tuner Stoffer einfliegen ließ und die richtig schnellen Zeiten erst ein Jahr später fuhr. Dinge wie Zündung und Nitrodruck wurden nun alle „mittig“ eingestellt und wir wissen nun noch besser bescheid wo wir drehen müssen um einen bestimmten Effekt zu erzielen.“ Kollegen wie Pels, Aasen, Heezen… haben eben immer noch einen Erfahrungsvorsprung, man darf nicht vergessen, das wir erst 3 Jahre in dieser Klasse und der Nitro Materie sind. Wir haben immer noch ein klares Ziel, das ist der EM Titel, dafür arbeiten wir.“

HockenheimHockenheim

Die Strecken waren 2013 ein Kapitel für sich. Santa Pod und Hockenheim hatten komplett neue Beläge, daher schwer einzuschätzen. In Finnland war es sehr heiß, was das Tuning auf dem Track nicht gerade einfacher machte. „Die Bahnen in Pod und Hockenheim waren super. Da kann man nichts sagen. Zum einen waren wir da noch auf der Suche nach dem Hot Setup, zum anderen kommen dann noch Dinge dazu, die im Rennbetrieb einfach passieren. In Hockenheim habe ich einen Zeitnahmeblock mit meinem Fuß mitgenommen. Da hilft Eis, behindert dich aber trotzdem. Danach hab ich mir vor den Finals einen Zeh am rechten Fuß gebrochen. Bäm. In Hockenheim sind wir im Halbfinale außgeschieden. Den Lauf hatte ich schon im Sack, aber auf der 1/8 Meile hatte ich Wheelspin. Da lag noch Öl von Ronny Aasens Oildown, der im Lauf vor mir passierte. Da war nicht 100% sauber gemacht worden. Ich hatte das schon einmal in dieser Saison, das kostet auch wertvolle Punkte. Wir haben uns danach mit den Offiziellen unterhalten und das wird 2014 wohl nicht mehr passieren. Ich werde mir das nächste Mal das mir zustehende Recht nehmen und die Strecke komplett ablaufen, wenn da wieder jemand sein Öl vor mir auf der Strecke verteilt. Wie gesagt, den Lauf hatte ich im Sack und das Finale gegen Heezen war auch machbar.“ So kann es auch kommen, dass dieses Jahr unter dem Strich ein paar Punkte gefehlt haben, um den Titel einzutüten. Platz 5 ist trotzdem ein respektables Ergebnis. Aber „wir haben in Europa noch was zu erledigen…“ Ist die antwort, die Christian gibt, als ich ihn frage, ob die USA kein reizvolles Thema wären, um dort zu fahren. Die USA kamen ins Gespräch, da Aka Riemer gerade in USA einen Unfall hatte, es ihm aber den Umständen entsprechend gut geht. Er macht es so, das er auch bei Hawaya Racing sein Bike stehen hat, dort sind 4-5 Rennstrecken in unmittelbarer Reichweite und die Flüge dort hin sind bezahlbar. Also eine echte Alternative zur FIM Europameisterschaft. Fahren auf Top strecken, aber „wir haben in Europa noch was zu erledigen.“

HockenheimHockenheim

Über den Winter wird der normale Service gemacht. Das Chassis bekommt eine extra genaue Begutachtung geschenkt. „Bei den vielen Tyreshakes muss man schon schauen, das da am Chassis nichts ist. Mir klappert dabei jedes Mal das Gebiss, so heftig ist das, da muss man auf Nummer Sicher gehen, das der Stuhl nichts abbekommen hat. Wir hatten auch ein Problem, dass das Bike nach dem Start immer leicht nach links abgedriftet ist. Das haben wir im Laufe der Saison abgeschaltet. Ein fehlerhafter Hinterreifen war die Ursache. Deswegen werden wir für 2014 einen kompletten Ersatzrad mit Slick parat haben, da kann man dann auf dem Platz tauschen und schauen ob eventuelle Probleme mit einem Reifenwechsel schon behoben sind.“

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Das Team will testen, diverse Möglichkeiten werden im Moment noch gegeneinander abgewogen, so wie es aber aussieht beginnt die Saison an Ostern in Pod.. Man braucht noch um die 20 Läufe, bis das Set Up perfekt passt, so die Einschätzung des Teams. Das Team bekommt von Christian „ viel Lob. Die Jungs sind super. Da kann ich mich als Fahrer 100% drauf verlassen, das alles so umgesetzt wird wie besprochen. Ebenso der Service ist perfekt. Danke dafür Jungs, wir können nur als Team gewinnen.“

So, das war es erstmal. Wir drücken 2014 die Daumen, damit es mit dem ersten Platz im vierten Anlauf klappt.

Text Markus Münch,

Bilder: Roland Schenker, Mathias Schneider


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